Schießen - von der Tradition zum Hochleistungsport

Luftpistolen schießen - für viele ein Reiz
Luftpistolen schießen - für viele ein Reiz

Schießen - eine der ältesten olympischen Disziplinen

Speziell im letzten Jahrhundert fing man an das Schießen als moderne Sportart zu begreifen. Als olympische Disziplin war das Sportschießen bereits bei den ersten Spielen der Neuzeit 1896 in Athen mit vier Bewerben vertreten.

 

Vom “Knicker” zum Alu-Gewehr

Auch wir, im Schützenverein Pabneukirchen haben in den vergangenen 50 Jahren einen enormen Wandel vollzogen. Waren früher „Knicker-Gewehre” und Lederjacken an unseren Schießständen vertreten, bestreiten wir heute mit Alu-Gewehren und Hi-Tech Ausrüstungen unsere Wettkämpfe. Auch die Trainingsmethoden wurden dement-sprechend angepasst. Neben dem reinen Techniktraining stehen heute Körperbeherrschung und mentales Training im Vordergrund. Dies hat dazu geführt, dass wir uns Jahr für Jahr mit den besten Mannschaften des Landes messen dürfen.

 

Sportschießen - Training für den Alltag

Die heutige Leistungsgesellschaft stellt immer höhere Ansprüche an jeden Einzelnen und führt uns somit oft an unsere mentalen Leistungsgrenzen. Ob es sich um Prüfungsangst in der Schule, Leistungsdruck im Berufsleben oder Stress mit den Kindern handelt spielt dabei keine Rolle. Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, bietet der Schießsport eine gute Möglichkeit die eigenen mentalen Fähigkeiten zu stärken. Der Vorteil ist, Sport mit geistigem Training zu kombinieren um gestärkt wieder in den Alltag zurückzukehren.

 

Auch die Reaktionsfähigkeit und das Gefühl für den eigenen Körper spielen beim Sportschießen eine entscheidende Rolle. Durch gezieltes Training lernt man auf seinen Körper zu „hören” und richtig auf seine Signale zu reagieren. Die wohl schwierigste Lektion im Schießsport ist der Umgang mit den eigenen Emotionen. Nicht Angst, Euphorie, Ärger oder Frust dürfen das eigene Handeln bestimmen. Sich nüchtern auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist die Quintessenz im Schießsport.